Berichte

 

 

 

 

 

 

Brigitte hat nach Pfingsten noch drei weitere Tage frei. Zeit genug, um am Samstag vor Pfingsten die (alten) Reiseräder noch mal zu satteln und "on tour" zu gehen, bzw. fahren. Start soll das Zittauer Gebirge sein, Ziel Berlin (oder Nähe Berlin, ganz davon abhängig, wie weit wir wirklich kommen). Die Räder habe ich noch mal soweit hergerichtet/repariert (letzte Tour war Schottland), dass man sich damit m. E. durchaus noch mal (Rad)reisen kann, zumal wir uns ja in servicefreundliche, zivilisierte Regionen begeben.

19. Mai 2018

Da Brigitte noch bis Mittag arbeiten muss, können wir erst am Nachmittag starten. Leider fährt auch (baustellenbedingt) "unsere" S-Bahnlinie heute nicht, so dass wir erst mal bis zum Bahnhof Lichterfelde Ost radeln müssen.

Die Anreise ist etwas stressig, da die Züge doch voller sind als erwartet. aber schließlich erreichen wir Zittau, radeln noch etwa 16 km bis Herrenhut (Volksbadcamp e.v. Ruppersdorf) und bauen hier unser Zelt auf. Brigitte hat noch `ne Überraschung für mich dabei, es gibt zum Abendessen nämlich Bulgur mit Linsen. - Die Nacht war lausig kalt (und wir haben nur die ganz dünnen Sommerschlafsäcke dabei).

20. Mai 2018

Endlich mal wieder outdoor geschlafen. Die Sonne weckt uns. Nach unserem Standardfrühstück (Kaffee, Tee, Schwarzbrot, Salami, Käse) bauen wir ab und starten in Richtung Spreequelle. Ein recht mühsames Unterfangen, denn bis zur Spreequelle auf dem Kottmar geht es recht anstrengend nur immer bergauf. - Ab jetzt folgen wir dem Spreeradweg und radeln insgesamt knapp 70 km, ehe wir den (schönen)  Campingplatz Natur und Abenteurcamping in der Nähe von Bautzen erreichen. Diese Etappe hatte es in sich, da wir u. a. auch noch knapp 700 Höhenmeter bewältigen mussten. Wir sind ziemlich platt. Zum Abendessen gab`s ziemlich feurige Spaghetti al olio ...

21. Mai 2018

Wir setzen unsere Fahrt in Richtung Norden fort. Durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft fahrend erreichen wir am Nachmittag Sperenberg und nach 77 km schließlich den wunderschön an der Talsperre Spremberg gelegenen Campingplatz Spreecamp. Die 77 km lange Etappe hatte glücklicherweise nicht (mehr) so viele Höhenmeter, wie die am Vortage. Es ist nämlich außerordentlich warm.

Als lukullisches Highlight gönnen wir uns in einer Imbissgaststätte in der Nähe des Platzes `ne Currywurst mit Pommes und Majo :-)

Bautzen

22. Mai 2018

Zum Glück sind die Nächte jetzt nicht mehr so ganz kalt! Dafür wird es tagsüber immer heißer! - Nächster größere Stadt ist Cottbus. Am Stadion der Freundschaft drehen wir `ne Extrarunde, da uns wegen einer Baustelle irgendwie der Radweg verloren gegangen ist. Später - die Polizei gab uns einen Tipp - kehrten wir dann aber wieder erfolgreich auf die geplante Route zurück.

Durch die Peitzer Teichlandschaft ging`s dann weiter direkt in den Spreewald. Ziel war der (uns seit Jahren bekannte) Campingplatz am Schloss in Lübbenau, den wir schließlich nach 70 gefahrenen Kilometern auch erreichten. Besonders beachtenswert war dabei Brigittes rasanter Fahrstil beim Überqueren der vielen Holzbrücken, denn sie stieg dabei nicht ein einziges Mal ab!.

Auf der Zeltwiese II gab`s trotz Feiertage und Ferien zum Glück doch noch ein freies Plätzchen (wir hatten nicht reserviert) und wir konnten - nachdem wir unser "Schloss" aufgebaut und geduscht hatten, entspannt bummeln und Essen gehen. Lübbenau ist (für uns) immer eine Reise wert. Einzig der Mückenalarm in der Dämmerung ist etwas touristenfeindlich ;-)

23. Mai 2018

Bestens geschlafen. Der Campingplatz mausert sich. Vergessen sind die schlichten Sanitäreinrichtungen, die wir hier nach der Wende vorfanden, auch gibt es jetzt ein solides Empfangsgebäude. Wir fahren trotzdem weiter ;-)

    Spreewald

Unser heutiges Etappenziel ist ein Campingplatz (Märkisches Seecamp)  in der Nähe von Ranzig, also etwa 75 km entfernt. Unterwegs lernen wir das ebenfalls radelnde Schweizer Ehepaar Lörcher kennen und kehren geneinsam mit ihnen ein. Es rollt (wieder)! Bei bestem Wetter radeln wir via Schlepzig durch den Unterspreewald, Neuschadow, Krumme Spree und Schwielochsee hin zu unserem nächsten Nachtquartier.

In der Anmeldung gibt es auch einen kleinen Laden, so dass wir uns hier mit dem Nötigsten versorgen können und mal wieder lecker Spaghetti essen. Unser Zelt steht direkt am Wasser (Aufpreis) und erlaubt herrliche Ausblicke auf den Ranziger See.

24. Mai 2018

Heimreise. - Wir fahren noch gemütlich etwa 10 km bis Beeskow, wo wir dann mit Sack und Pack die Regionalbahn besteigen ...

RESÜMEE

    entlang der jungen Spree

Ein schönes verlängertes Rad-Wochenende! - Zwar haben wir anfangs die Nachttemperaturen etwas unterschätzt, wir hatten nur die ganz dünnen Schlafsäcke dabei, aber das wurde mit jedem Tag besser, bzw. wärmer.

Der von uns befahrene Teil des Spreeradweges (ca. 300 km) führt keinesfalls immer nur an der Spree entlang, ganz im Gegenteil. Das macht von Zeit zu Zeit auch die Wegfindung etwas anstrengender. Entlohnt wird man dafür mit Landschaft pur! Unzählige Seen, frisches Grün und meist auch ganz passable Wege machen die Tour zu einem echten Naturerlebnis. Spärlich - wie so oft in den neuen Bundesländern - ist das Gastronomieangebot und auch nicht immer ganz toll ist die Beschaffenheit der (Natur)Campingplätze.

Alles in allem aber eine durchaus empfehlenswerte Radtour. - Einziger Wehmutstropfen, ich habe mir am Ende der Tour noch irgendwo einen Zeckenbiss eingefangen, der sich stark entzündet hat (Borreliose) und der mir noch `ne Weile zu schaffen macht(e) ...

 

Arno & Brigitte

Pfingstausflug (19. - 24. Mai 2018) auf dem Spreeradweg von Zittau bis Beeskow

or Map

 

 

 

 

 

 

 

 

Sektionsfahrt 2018

in den Nordharz, Langelsheim, Berghotel Wolfshagen, vom 09. Mai – 13. Mai 2018

Seit 1993 organisiere ich jährlich und ununterbrochen meist zum langen Himmelfahrtswochenende eine mehrtägige sog. Sektionsfahrt. Unterstützt werde ich bei der Organisation schon seit vielen, vielen Jahren von „meiner“ lieben Brigitte (die eigentlich den Hauptanteil bei der Vorbereitung leistet).

Als Zielgruppe der Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren größtenteils eher der Teil der Mitglieder herausgebildet, die die 50 schon (weit) überschritten haben. Entsprechend ist unser Angebot so gestaltetet, dass keiner zu lange Wanderungen oder zu viele Treppen im Hotel befürchten muss. Ganz im Gegenteil, jeder kann täglich wählen, ob er wandern (max. 10 km – 15 km), lieber an den Rundfahrten per Bus teilnehmen oder sich die herrliche Landschaft von der Terrasse des Hotels aus anschauen möchte. - Geselligkeit wird bei uns ganz groß geschrieben.

Unser Reiseziel ist dieses Mal – wie schon im Jahr 2013 - der nördliche Harz, konkret wieder das Berghotel Wolfshagen bei Langelsheim. Im Herzen Deutschlands gelegen und eingebettet in die malerische Harzlandschaft, am Fuße des Heimberges zwischen Innerste und Granetalsperre starten wir zu unseren „Aktivitäten“.

Der Preis für einen Platz im DZ beträgt 295,- EURO pro Person, im EZ 345,- EURO. - Anmeldungen sind ab sofort und bis spätesten 10. April 2018 per Email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder durch Einzahlung auf folgendes Konto möglich:

PSD Bank Berlin-Brandenburg, IBAN: DE77100909001585967600

Die Teilnehmerzahl ist auf 26 Personen begrenzt (first come, first serve).

Abfahrt wie immer Barstraße (Fehrbelliner Platz)

Start:  9. Mai 2018, diesmal schon um 10.00 Uhr!

Brigitte & ich, wir freuen uns auf Euch!

 

Sektionsfahrt 2018 - PROGRAMM

 

Mittwoch den 09. Mai:

Abfahrt: 10.00 Uhr Fehrbelliner Platz / Barstraße 

Ankunft:  15.00 Uhr in Wolfshagen bei Goslar


  Berghotel Wolfshagen
  Heimbergstraße 1
  38685 Wolfshagen im Harz
  Tel.: + 49 (0) 53 26 - 40 62
  Fax: + 49 (0) 53 26 – 44

Zimmerverlosung

Nachmittags:

Kleine Wanderungen in Wolfshagen

  • Spur der Steine: Rund um den Diabas- Steinbruch. 7 Info- Tafeln erklären alle Highlights! Wolfshagen im Harz bietet zum Wandern ideale Voraussetzungen: etliche Kilometer gut ausgebauter und ausgeschilderter Wanderwege laden Sie dazu ein, den Nordharzer Wald zu entdecken, die Umgebung zu erkunden und die Natur zu genießen. Das „Sahnestück“ unter den Rundwanderwegen ist der Themenpfad „Spur der Steine".
    5 km ; 200 hm; Outdooraktiv

  • oder Dorfrundgang und Kaffeetrinken

Die Anreise klappte perfekt. Das Wetter ist super! - Nach Bezug des Quartiers wanderten die meisten mit uns den etwa 6 km langen Wanderweg "Spur der Steine", etwa 125 Hm. 

19:00 Uhr: Abendessen

Schweinebraten mit Gemüse und Kroketten

 

Donnerstag den 10. Mai:

Frühstück:   8:00 Uhr bis 8:45 Uhr 

Schuchtler + Wanderer: Abfahrt: 8:45 Uhr

Fahrt nach St Andreasberg über Wanderparkplatz Dreibrode  (Wanderer)

Schuchtler:

  • 10:00 Uhr: Harzer Roller Museum
    In der Grube Samson ist außerdem das Harzer Roller-Museum beheimatet, das weltweit einzige seiner Art. Hier sehen und hören Sie wie den Kanarienvögeln das Singen beigebracht wurde und welche große Bedeutung sie als Warnvögel im Bergbau weltweit hatten. Sie erhalten Einblicke in die Züchtung der Vögel, die Herstellung der Käfige und den Verkauf der Tiere bis nach Amerika. So wird nachvollziehbar, welche große Bedeutung die Vogelzucht im 18. und 19. Jahrhundert für die Harzer Bergmannsfamilien hatte.

    Dauer: rd. 30 Minuten; 3 € pro Person

  • 11:00: Uhr Führung Grube Samson
    Das Bergwerk Grube Samson in Sankt Andreasberg zählt zu den bedeutendsten Montandenkmälern Europas. Hier wurden von 1521 bis 1910 vor allem Silbererze gefördert. Der Samson zählte lange zu den tiefsten Bergwerken der Welt und verfügt über die weltweit einzige noch betriebsbereite „Fahrkunst“. Beeindruckend sind auch die beiden Wasserräder, das 9 m hohe Kehrrad von 1820 und das 12 m hohe Kunstrad, das während der Führung wie vor Jahrhunderten mit Wasser angetrieben wird.

    Dauer: rd. 75 Minuten; 7 € pro Person

  • 12:15 Uhr Mittagspause Einkehr
    Cafe im Nationalparkhaus; Cafe Kunze

  • 14:00 Uhr Weiterfahrt nach Torfhaus
    Nationalparkhaus mit Wildnisausstellung; Laden; Brockenblick; Einkehr

  • 16:00 Uhr Rückfahrt mit Wanderer nach Wolfshagen (40 min) 

 

Wanderer: Harzer Hexenstieg

  • St. Andreasberg – Rehberger Grabenweg - Oderteich – und über den Märchenweg nach Torfhaus.
    Einkehr: erst in Torfhaus auch Nationalparkhaus od. bereits nach 15 Min. im Rehberger Grabenhaus

    12 km; 200 hm

 

Abendessen: 19:00 Uhr

 

Freitag den 11. Mai:

Frühstück:   8:00 Uhr bis 9:00 Uhr

 

Schuchtler + Wanderer:  Abfahrt: 9.30 Uhr

Fahrt nach Bad Harzburg Talstation der Burgberg Seilbahn; Burgbergcenter

Schuchtler

  • 9:30 Uhr: Fahrt nach Bad Harzburg Busparkplatz Baumwipfelpfad
    Eintritt 7,50 € pro Senior; Zusätzlich Führungsgebühr 60 €; (max 25 Personen)

    Dauer 1,5 h

  • 10:30 Uhr: klassische Führung
    Die klassische Führung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 60 EURO. Hinzu kommt der Eintrittspreis. Bei der klassischen Führung erfahren die Teilnehmer Wissenswertes rund um den Baumwipfelpfad, wie beispielsweise die Bauphase, verwendete Materialien, kleine Anekdoten aus dem täglichen Betrieb u. v. m. Zudem werden ein Teil der 50 Erlebnisstationen erklärt und so manch spannendes Detail zum Kalten Tal.

    Die klassische Führung wird durch den Betreiber des Baumwipfelpfades durchgeführt.

  • 12:30 Uhr Bummel durch die Fußgängerzone.
    Zum Bummeln gibt es in Bad Harzburg eine wunderschöne Fußgängerzone

    Die springenden Pferde in der Bummelallee und die lustigen Gnome auf dem Jungbrunnen in der Stadtmitte sind nur zwei Hingucker beim Spaziergang durch die Bad Harzburger Innenstadt. Eingerahmt von mächtigen Kastanien laden zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants zum Verweilen ein.

  • 14:30 Uhr Weiterfahrt nach Vienenburg; Eisenbahnmuseum

    In Vienenburg am nördlichen Harzrand befindet sich im Bahnhof ein kleines aber feines Eisenbahnmuseum. Vor einigen Jahren konnte im letzten Moment das historische Bahnhofsgebäude vor dem Abriss bewahrt werden. Durch wissenschaftliche Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, das die Bausubstanz noch aus dem Baujahr 1840 stammt. Der Bahnhof wurde von der Stadt Vienenburg erworben und restauriert.

    Auf rund 100 qm Fläche gibt es im Museum vieles zur regionalen Eisenbahngeschichte zu sehen. Unter anderem eine große Modellbahnanlage, die den Bahnhof Vienenburg im Zustand der 50er und 60er Jahre zeigt. Im zum Museum gehörenden Aussengelände befindet sich eine Sammlung historischer Fahrzeuge. Betreut wird das Museum durch Vereinsmitglieder des Vereins zur Förderung des Eisenbahnmuseums.

    Führung: 15:00 Uhr 2,00 € pro Person

  • 16:00 Uhr Rückfahrt

Abholen der Wanderer in Bad Harzburg Berliner Platz am Kurhaus

 

Wanderer: Von Bad Harzburg zum Burgberg und zu den Rabenklippen (36)

  • Mit der Seilbahn auf den Burgberg dann ruhige Wanderung auf Forstwegen mit mehreren großartigen Aussichtspunkten
    Rundwanderung: 10 km; 100 Höhenmeter

    Einkehr: Burgberg; Rabenklippen; Molkenhaus; Sennhütte
    Burgberg Seilbahn: 3,00 € Bergfahrt

 

Abendessen: 19:00 Uhr

 

Samstag den 12. Mai:

Frühstück:   8:00 Uhr bis 8:45 Uhr

 

Schuchtler + Wanderer: Abfahrt: 9:00 Uhr

Fahrt nach Goslar (Schuchtler) weiter nach Bad Grund Taternplatz (zw. Wildemann und Bad Grund; Wanderer)

 

Schuchtler:

  • Fahrt nach Goslar
    9:30 Uhr Führung Familientradition in Goslar

    Stadtrundgang mit Besuch des Siemenshauses von 1693, Stammsitz der Industriellenfamilie und eines der größten Bürgerhäuser der Stadt. Einst befand sich in den beeindruckend gut erhaltenen Räumlichkeiten eine Brauerei, wovon heute noch der große Brauofen zeugt.

    Dauer 2,00 h Kosten: 90 € (20 Personen)

  • 11:30 Uhr Mittagspause; Einkehren; Stadtbummel

  • 13:00 Uhr Fahrt zum Zwinger Goslar
    13:15 Uhr: Führung „Zwinger 1517“

    Die Stadt Goslar, die Geschichte des Zwingers, die ausgestellten Exponate und das Leben im Mittelalter werden bei einer Führung im Zwinger vorgestellt. Im Anschluss können einige Ausstellungsstücke ausprobiert werden. Die Dachterrasse offenbart einen einzigartigen Blick über die Goslarer Altstadt und die Harzer Berge.

    Dauer: 1,00 h, Führung und individuelle Besichtigung
    Kosten: ab 10 Personen 3,20 €0 €

  • 14:30 Uhr Fahrt nach Bad Grund (45 min) zum WeltWald
    Individueller Spaziergang

  • 16:00 Uhr Rückfahrt, dabei Wanderer abholen. 

 

Wanderer: Um Bad Grund

  • Taternplatz; Spitziger Berg; Schweinebraten (Köte; geschnitzte Sau); Iberg; Albertturm; Hübichenstein; WeltWald (Blütenweg (3,3km);
    Strecke: 8,5 km; 200 Höhenmeter;

    Einkehr:Albertturm; Bad Grund Cafe am Campingplatz

 

Abendessen: 19:00 Uhr

 

Sonntag den 13. Mai

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr

 

Abfahrt: 9:30 Uhr Abfahrt Wolfshagen

  • 12:30 Uhr
    Einkehr in ......

  • 14:00 Uhr Weiterfahrt nach Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns mit einer Entscheidung lange gequält, wollten eigentlich endlich mal wieder Langlaufen. Aber das Wetterrisiko (kein Schnee, keine Loipen) ist uns einfach zu groß. Sicher findet man auch im Februar relativ schneesichere Höhenlagen, aber meist ist dann dort das Loipenangebot eher übersichtlich, oder aber der Preis ist sehr hoch. - Die sehr warmen Feiertage zum Jahreswechsel 2017/18 mit bis zu 12 °C plus haben letztlich dazu geführt, dass wir ein drittes Mal die Reise nach Mallorca antreten und dort auf die Rennräder steigen.

Folglich haben wir eine Ferienwohnung gebucht, Flugtickets bei Eurowings gekauft (als Zusatzgepäck die Rennräder angemeldet) und werden jetzt um die Räder putzen ...

Cicli Bonanno

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach mehr als 25.000 km (!) - fast immer mit vollem Gepäck - haben unsere geliebten und zuverlässigen Reiseräder (TREK 990, ursprünglich Mountainbikes, dann modifiziert) es verdient, auf`s Altenteil zu gehen. Wir haben beschlossen, neue Räder zu kaufen.

Wer so viel auf dem Sattel gesessen hat und über Jahre Erfahrungen sammeln konnte, hat natürlich auch ganz konkrete Vorstellungen bzgl. eines neuen Rades. Um es vorweg zu nehmen, das Ergebnis langer Diskussionen, Recherchen und Erfahrungen ist, dass wir im Prinzip eine Kopie unserer alten Räder wieder haben wollen. Die Komponenten haben sich, nachdem ich diese immer wieder verbessert habe, schließlich bewährt, die Rahmengeometrie hat uns jahrelang schmerzfrei radeln lassen. Warum also experimentieren?

Unser Plan, im Sommer 2016 das United Kingdom von Lands End im Südwesten der Insel bis zur nördlichsten Spitze Schottlands per Fahrrad zu absolvieren, endete nach anstrengender Tour (end2end) schließlich - nach knapp 2.000 gefahrenen Kilometern - in Newcastle. Logisch, dass wir erst dann Ruhe geben werden, wenn unsere Bikes ihren Profilabdruck in John o´Groats Sand geprägt haben. Also setzen wir in 2017 die Reise fort!