Berichte

Einmal Malle, immer Malle ...!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Arno`s diversen krankheitsbedingten (heftigen) Rückschlägen im Jahr 2025 wollen wir es jetzt endlich wieder wissen; wir wollen wieder auf die Räder ...

Zwar mangelt es nach der langen Unterbrechung nicht an der Motivation, aber was die Kondition betrifft, nun ja?! - Also erst einmal wieder trainieren, insbesondere aber auch muss Arno sich von der Krebstherpie körperlich, seelisch und auch moralisch erholen.

Wir beschließen also mal wieder nach Malle zu fliegen, die Rennräder und vor allen Dingen viel Zeit mitzunehmen, halt Fitness-Urlaub zu machen. Quartier machen wir - auch wegen der zentralen Lage des Ortes - mal wieder in Sineu. Hier haben wir für gut fünf Wochen mitten im Ort eine schicke Ferienwohnung gebucht. Allerdings haben wir aus Fehlern gelernt.

kalte FeWo in Malle
leicht unterkühlt

Wir waren nämlich auch im Jahr 2018 schon mal in Sineu, hatten dort Anfang Februar ebenfalls eine hübsche Ferienwohnung gemietet, aber leider mit einer etwas unterdimensionierten Heizung (2 Radiatoren). Und ja, um diese Jahreszeit kann es schon mal empfindlich kalt sein und wurde es auch! - Die Fernsehabende konnten da schnell mal zur Zitterpartie werden, was aber nicht unbedingt am Programm lag ...

 Am 17. Jan. 2026 soll es los gehen. Also werden wir in den nächsten Tagen die ersten Vorbereitungen treffen, insbesondere aber unsere Rennräder richten.

Vorbereitungen

Neue Ketten und Bremsbeläge bestellt und montiert, dann die Räder zerlegt und in unsere uralten Transportkisten (Rose) verpackt, nicht ohne vorher recht aufwändig erst besagte Kisten zu restaurieren, denn die werden immer wieder bei den Flügen arg in Mitleidenschaft gezogen. Nun ja besser die Kisten, als die Räder ....! - Am Sonntagabend (11. Jan.) ist schließlich alles verpackt. - Momentan haben wir hier in Berlin nachts so um die 10°C minus und es liegt Schnee. In Sineu immerhin 15°C plus ...

17. Jan. 2026

Es kann losgehen ... !

Ok., dass wir um 02:00 Uhr aufstehen mußten war bitter, aber dafür stand pünktlich, wie bestellt, um 03:30 Uhr die Taxe vor der Tür. Transfer zum BER kein Problem, ebensowenig das einchecken und Abgabe der Fahrradkoffer. Der Abflug fast pünktlich. In Palma gelandet, war ziemlich schnell sowohl unser Reisegepäck, wie auch das Sperrgepäck (Räder) auf den Bändern (es war so gut wie nichts los am Airport) und schon saßen wir in einer Taxe nach Sineu.

In der von uns gebuchten supertollen Ferienwohnung wartete schon die Vertreterin der FeWo-Vermittlung und wies uns kurz ein. - Wenig später waren wir bereits auf dem Weg zum Supermarkt - allerdings vorher mit kurzem Einkehrschwung in einem Café - um unseren Kühlschrank mit dem Notwendigsten auszustatten. Na gut, wir sind insgesamt dreimal gelaufen.. Doch, nanu was ist das? Plötzlich ein Wolkenbruch und viel Regen. - Macht uns heute aber nichts aus, wir sind sowieso platt.

18. Jan. 2026

Der Löwe von Sineu (Lleó de Sant Marc) steht im Regen ...

Relativ gut geschlafen, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass ein ziemlicher Stress-Tag hinter uns liegt. - Nach dem Frühstück bauen wir die Räder zusammen, verschieben aber wegen des schlechten Wetters die erste Runde auf demnächst ;-) Stattdessen vertreten wir uns die Beine in Sineu, einem malerischen Ort, in welchem wir nicht ohne Grund zum wiederholten Mal wohnen. Auch der Cappuccino-Test verläuft ganz zu unserer Zufriedenheit.

19. Jan. 2026

Die aktuelle Schlechtwetterfront hier auf den Balearen verordnet uns auch für heute wohl einen weiteren fahrradfreien Urlaubstag und vermutlich wird das Wetter auch morgen noch nicht wirklich besser. - Zugegeben, das frustriert jetzt ein wenig, aber da müssen wir wohl durch.

20. Jan. 2026

Nach wolkenbruchartigen Regenfällen am gestrigen Abend und kaum Wetterberuhigung in der Nacht, ist es natürlich auch heute Morgen komplett bedeckt und es gibt immer wieder Regenschauer. Es kann also eigentlich nur noch besser werden ...

Mittags beschließen wir dann, trotz Regen, `ne Sightseeing-Tour zu machen und reisen dafür per Bahn nach Manacur. Sicher ein Zeitvertreib, aber bei Regen nun auch nicht gerade prickelnd. Mit der Bahn dann wieder nach Hause und gehofft, dass der Wetterbericht zutrifft und wir morgen vielleicht mal die Sonne sehen.

Blick auf unsere "Sonnenterrasse"

21. Jan. 2026

Und tatsächlich, es regnet erst einmal nicht mehr. Also machen wir uns fertig für die erste Rennrad-Tour in diesem Jahr. Für Arno ist es sogar die erste Tour nach ca. sieben Monaten!. Und ja, ein wenig mulmig war ihm dabei schon. Wir fahren gut 55 km mit Einkehr in Santa Maria del Cami. Dann bei weiterhin gutem Wetter direkt wieder nach Hause zum Kaffee trinken und Duschen. Leider soll es aber morgen schon wieder regenen.

Die Sonne hat heute nicht nur uns hinter dem berühmten Ofen hervorgelockt, auch andere Biker waren "on tour". Allerdings in sehr überschaubaren Größenordnungen. Die größte Gruppe, der wir begenet sind, war allerdings nicht mit Rennrädern, sondern mit Mountain-Bikes unterwegs ..

Schwein gehabt ;-)

Wir haben heute einfach mal Schwein gehabt, zumindest, was das Wetter betrifft.

22. Jan. 2026

Es fing schon nachts an, wieder heftig zu regnen. Nun ja zumindest auf den Wetterbericht ist verlass! - Also raffen wir uns gegen Mittag auf und fahren per Bahn nach Inka. Natürlich auch hier Regen, aber auch ein riesiger Wochenmarkt, der sich über einen großen Teil der Innenstadt erstreckt. Aber so richtig Spass macht das Bummeln bei Regen einfach nicht. Nach `nem Cappuccino und später noch mal einem Cortado geht`s wieder ab nach Hause.

23. Jan. 2026

Irgendwie habe ich mir `ne Atemwegserkrankung eingefangen, mir geht`s foglich schlecht (Antriebslos, Gliederschmerzen, Husten). Andererseits ist die Wetterprognose gar nicht so schlecht. Also doch rauf auf die Räder und noch mal die Runde von vorgestern. Und doch war die Tour komplett anders, denn es gab heftigen Wind aus Westen. Erst in  Santa Maria del Cami, unserem Zwischenstopp, wurden wir erlöst, denn jetzt hatten wir auf dem Weg nach Hause `ne durchaus willkommene Unterstützung.

Windmühle

24. Jan. 2026

Mal ganz abgesehendavon, dass es schon wieder Regen gibt, plagt Arno jetzt auch noch eine Atemwegserkrankung. Also haben wir mehr ider weniger einen Schontag eingelegt.

25. Jan. 2026

Wer rastet, rostet. Wenn auch noch längst nicht wieder im Vollbesitz der Kräfte, lassen wir uns von dem bisher eher seltenen Sonnenschein zu einer weiteren Radtour verführen. Es werden zwar "nur" etwa 50 km, aber wir haben teilweise mit heftigen Windböen zu kämpfen und auch die gut 500 Höhrnmeter wollen erst einmal bewältigt sein ...

Vegetation am Straßenrand

26. Jan. 2026

Kein Regen, aber es ist immer noch sehr stürmisch. - Wir müssen uns wegen der Strapazen von gestern noch etwas die Wunden lecken und bewschließen zweistimmig, es heute etwa ruhiger angehen zu wollen. Es reicht aber immerhin noch für gut 32 km bei knapp 300 Hm. Uns reicht`s ;-)

27. Jan. 2026

Nachdem ich meine akute Atemwegserkrankung anfange mit viel Hustensaft (FLUTOX) zu beherrschen, bzw. zu bekämpfen hat`s jetzt leider auch Brigitte erwischt. - Wir beschließen zweistimmig, den heutigen Tag eher etwas geruhsamer anzugehen, uns zu schonen (und den Regen einfach zu ignorieren)

28. Jan. 2026

Nein, so ganz wollen und können wir es halt nicht lassen, auch wenn die Bedingungen - sowohl die persönlichen, wie auch die wettermäßigen - alles andere, als gut sind, schwingen wir uns auf die Räder  und fahren `ne kurz Petra Runde mit etwa 32 km (ca. 280 Hm). Natürlich werden wir auf dem Heimweg nass!

29. Jan. 2026

Wir fahren bei böigem Wind und Sonnenschein erneut nach Petra, heute aber auf der selben Strecke zurück, so dass etwa 42 km (ca. 380 HM) zusammen kommen. - Am Abend gehen wir erstmals in diesem Urlaub zum Essen. Es gibt Salat und Tapas, wirklich köstlich!

30. Jan. 2026

Fahrrad-Garage in der Patio

Die Sonne lacht, ja wirklich! - Kaum zu glauben, aber wahr. Was stöhrt da schon das bischen Wind!? - Wir sind nach dem Frühstück schon bald auf den Rädern und stemmen uns gegen den Wind. Wir fahren insgesamt gut 55 km mit Einkehr in Santa Maria del Cami. Ab hier dann aber mit viel Rückenwind wieder nach Sineu. Und ich betone es gern noch einmal, die Sonne ist uns den ganzen Tag lang treu geblieben ...

31. Jan. 2026

Heftigste Sturmböen und prasselnde Regenschauer sorgten während der Nacht für unliebsame Abwechselung und klappernde Fenster und Türen. - Erst gegen Mittag ging Petrus die Puste aus und die ersten blauen Flecken waren am Himmel auszumachen. - Unter diesen Bedingungen haben wir es vorgezogen, die Räder in der Patio stehen zu lassen und uns ein klein wenig der Hausarbeit zu widmen.

01. Feb. 2026

An der Ostküste

Tatsächlich weckt uns heute die Sonne, oder war es doch der vorbei fahrende Zug, egal, da auch der Wind etwas abgeflaut hat, machen wir uns gleich nach dem Frühstück reisefertig. - Es läuft heute recht gut, zumal Sineu ja auf einem Hügel erbaut ist und egel in welche Richtung man startet, es geht erst einmal runter ;-). - Wir gönnen uns gut 40 km, erreichen aber schon vorher die Ostküste der Insel, geniessen den Meer-Blick, ehe wir die erste richtige Pause in Sa Pobla einlegen. Es ist Markt und wir finden kaum einen freien Platz in einem der Lokale. Cola und Cafe con leche, dann raus aus dem Gewusel. - Habe ich eingangs noch geschwärmt, dass Sineu auf einem Hügel erbaut wurde, nerven jetzt die weitern 17 km etwas, weil kontinuierlich bergauf ....

02. Feb. 2026

Wir machen uns fertig für die nächste Radtour, und zwar wieder mal nach Petra und auf selber Strecke zurück (gut 42 km). Die Sonne scheint von Zeit zu Zeit, es bleibt trocken, aber windig. Pause in Petra, dann zurück nach Sineu, und Einkehr beim Bäcker (die verbrannten Kalorien werden selbstverständlich sofort wieder ersetzt) und nach Hause unter die Dusche.

03. Feb. 2026

Erholsame Pause ....

Bilderbuchwetter, Sonne, blauer Himmel und nur mäßiger, manchesmal allerdings etwas böiger Wind. - Wir fahren `ne neue Strecke und machen wieser erst nach knapp 40 km Pause. Dieses Mal in Felanitx. - Die letzten Kilometer nach Hause dann doch wieder bester Rückenwind, so dass wir ganz schnell bei unserem Lieblingsbäcker landen und in kürzester Zeit die Kalorien, welche wir mühsam abgestrampelt haben, wieder kompensieren.

04. Feb. 2026

Heute mal wieder Dauerregen :-( Also fahren wir per Bahnnach Palma und mischen uns unter die sehr wenigen Touristen. Wir kennen uns mittlerweile hier ganz gut aus, finden ganz gezielt die relevanten Einkehrmöglichkeiten und können es uns auch nicht ganz verkneifen, mal wieder ein großes Kaufhaus zu betreten (ist leider `ne ziemlich teuere Angelegenheit geworden). Nun ja ...

05. Feb. 2026

Der Wetterbericht verkündet heute nichts gutes. Ab Nachmittag gibt`s `ne ernst zu nehmende Sturmwarnung. Ergo, wir starten heute etwas früher und fahren "nur" 42 km, nämlich nach Petra und auf gleicher Strecke zurück. Das Besondere heute ist aber, dass wir die 500 km-Grenze überschritten, oder besser gesagt überfahren haben. Ist zwar nicht gerade `ne besondere Leistung für mehr als zwei Wochen Urlaub, aber wenn man berücksichtigt, dass Arno nach seinem Katastophenjahr quasi wieder bei Null anfagen muss, dann ist das doch schon viel besser als nichts ... !?

06. Feb. 2026

Die Mandelbäume beginnen zu blühen ...

Das wetter war stbil, der Wind auszuhalten, also wollten wir es heute mal wissen und sind `ne Runde mit gut 73 km und etwa 650 Hm gefahren. - Geht doch noch, oder besser gesagt, geht schon wieder ...! - So allmählich macht sich das Training bemerkbar und auch die Moral wird besser. - Zur Belohnung haben wir uns am Abend einen Besuch in einem Grillrestaurant gegönnt und "mussten" Unmengen keckeren Fleisches geniessen ;-)

07. Feb. 2026

Wir wiederholen mal wieder `ne Runde, und zwar eine, die wir am 01. Feb. schon mal gefahren sind, lassen aber dieses Mal den Meerblick weg, sind dafür dann aber auch um einiges schneller. Pause in Sa Pobla und danach erst wieder Einkehr in Sineu.

08. Feb. 2026

Es ist Sonntag und am Sonntag soll man(n) ruhen! - Gesagt, getan, wir lassen die Räder heute mal stehen und sind einfach ein bisschen faul. Trotzdem natürlich ein kleiner Sonntagsspaziergeng, natürlich mit Einkehr in gleich zwei Cafés -)

09. Feb. 2026

Die Freude und Erholung wären ungetrübt, gäbe es da nicht die ständigen Querelen mit der Vorstandsarbeit beim AlpinClub Berlin. Aber ja, das ist natürlich selbstgewähltes Elend! ;-) Ansonsten sind wir heute bei guten Bedingungen `ne schöne und schnelle Runde gefahren. Es beginnt zu rollen ... !

10. Feb. 2026

Oben angekommen ...

Heute wollten wir es wissen, nämlich, ob inzwischen die Kondition ausreicht, um auch mal `ne Bergtour zu fahren. Unser Ziel hieß Kloster Santuari de Cura (548m). Und ja, wir waren oben! :-) sind heute also insgesamt 650 Hm gefahren (Gesamtstrecke gut 50 km). - Mein Kampf gegen den Muskelabau wg. andauernder Hormontherapie zeigt erste Erfolge!

11. Feb. 2026

Es ist ja nicht auszuhalten mit diesem Wetter ... ! - Für was haben wir nur die warme, wetterfeste Radkleidung mitgebracht? - Nein im Ernst, jetzt haben wir ganz im Gegensatz zu den ersten Wochen hier, wirklich traumhafte Bedingungen. Temperaturen so um die 20 °C sind angesagt und der Wind, nun ja, der gehört halt dazu. ;-)

Heute sind wir knapp 80 km gefahren, haben Eis in Port de Lollenca gegessen und sowhl die etwa 40 km hin, wie auch die knapp 40 km wieder zurück, durchgefahren. - Der Trainingszustand wird besser ...!

12. Feb. 2026

Sturmwarnung gelb und orange auf der Insel! - Die Türen und Fenster unserer FeWo klappern, der Wind kommt sehr böig daher, dringt durch alle Ritzen. - Wir werden also mal nicht auf die Räder steigen, uns mal wieder - wie schon so oft in diesem Urlaub - um Belange des AlpinClub Berlin kümmern und an einer ViKo der BGS des DAV teilnehmen. - Die besondere Herausforderung dabei war, dass wir alle paar Minuten `nen Stromausfall hatten, uns also immer wieder neu einwählen mussten. Das nervt ein wenig! - Am späten Abend hat der Sturm aber dann erst einmal etwas nachgelassen ...

13. Feb. 2026

Eiszeit in Porto Pollenca ...

Kaum auszuhalten, aber es gibt ab Mittag schon wieder eine Sturmwarnung für die ganze Insel (Gelb und auch orange). Also nutzen wir den Vormittag, um wenigstens gut 42 km zu fahren, wobei der Wind aber schon mal für den Nachmittag trainiert hat (Intervalltraining). Wir hatten jedenfalls teilweise ganz schön zu kämpfen und unsere Durchschnittsgeschwindigkeit war vermutlich schlechter, als ganz am Anfang unseres Urlaubs. - Aber immerhin haben wir wieder etwas trainiert ...!

14. Feb. 2026

Petrus grollt immer noch mit uns. Die Wetterprognose steht wieder auf Sturmwarnung und Regen. Wir bleiben also erst mal wieder in der FeWo :-(

Doch was ist das, da sieht manam Mittag plötzlich einStückchen blauen Himmel, der Wind läßt nach und es wird zusehens trockener. - Nee, da können wir natürlich nicht in der Bude hocken bleiben, da müssen wir einfach raus! - Gesagt, getan, wenig später sind wir schon auf dem Weg mach Santa Maria del Cami, und ja es rollt und ab und an schon ein Sonnenstrahl. - In Santa Maria dann kurze Einkehr-Pause und nach `ner Cola und `nem Kaffee con leche ab in Richtung Sineu. - Inzwischen kennen wir manche Strecken schon ganz gut, genießen die zügige Heimfahrt und belohnen uns beim Bäcker in Sineu mit `nem leckeren Stückchen Kuchen ...

15. Feb. 2026

Stadtmauer in Alcudia

Es ist Sonntag, die Sonne lacht, der Wind ist mäßig, also kurz frühstücken und dann rauf auf`s Rad. Erst mal nach Petra und hier `ne erste Pause, dann einen großen Bogen bis Porreres. - Wir haben hier schon mehr als 50 km auf dem Tacho. Also folgt `ne etwas längere Pause und ein kleiner Imbiss. Dann ab gen Sineu und hier wie üblich zum Bäcker :-)

Anmerkung: Heute haben wir die 1.000 km - Grenze geknackt! - Gut, sowohl für unsere  Fitness wie auch Arno`s Kampf gegen die Krankheit!

16. Feb. 2026

Wir ruhen uns heute etwas auf unseren Lorbeeren aus, beschließen Sightseeing zu betreieben und fahren mit Bahn und Bus nach Alcudia. - Eine sehenswerte Stadt, oder besser eine alte Festung, teilweise toll restauriert, insbesondere die Stadtmauer. Obwohl gutes Wetter, gibt es doch (noch) recht wenig Touristen und die Suche nach einem geöffneten Café gestaltet sich schwieriger, als erwartet. Aber es gelingt uns schließlich doch. Ein kleines französisches Bistro mit leckerem Kuchen und perfekten Cappuccino. Wir kehren dort glatt zweimal ein. ;-)

Die Heimfahrt zuerst stehend im völlig überfüllten Linienbus ist etwas unbequem, Training für Berlin halt! - Wieder in Sineu, kaufen wir noch kurz ein, essen gemütlich zuhause.

17. Feb. 2026

Alte Olivenbäume
Ebenfalls in Sineu

Schluss mit dem Müssiggang, heute wird wieder geradelt! - Nachdem wir nun gut 1.000 km trainert haben, schlägt Brigitte mal `ne Bergetappe vor, zumal das Wetter heute auch wieder vielversprechend gut ausschaut. - Erst mal ca. 20 km bis Búger, hier Kaffeepause, dann recht hügelig weiter über Moscari, Caimari, Mancor de la Vall, Biniamar, Lloseta nach Binissalem. Dieser Abschnitt ist landschaftlich sehr reizvoll und abwechselungsreich. Alte Dörfer, Oliven und Mandelplantagen, einsame Fincas. - Ab hier dann wieder ostwärts Richtung Heimat. Wir fahren gut 66 km und absolvieren etwa 670 Hm. Noch `ne kurze Einkehr beim Bäcker, dann ab nach Hause unter die Dusche. - Zur Feier des Tages habenwir uns dann ein sehr gutes Abendessen im Restaurante Pizzeria Bella Sineu gegönnt.

18. Feb. 2026

Wieder eine gute Wetterprognose, also los auf`s Rad. Erst mal wieder auf kurzem Wege nach Petra und hier `ne Kaffeepause. Dann aber weiter Richtung Nordost, teilweise auf neuer Route und mit sehr heftigen, langen Steigungen. Erst bei Kilometer 50 sind wir zurück in Petra und legen hier die zweite Kaffeepause ein. Die zurückliegenden langen Steigungen und der stark auffrischende Gegenwind machten uns ganz schön zu schaffen. Trotzdem beschlossen wir nach Cola und Cappuccino von Petra aus, die längere Strecke (etwa 20 km) nach Sineu zu fahren und - wie üblich - hier erst einmal beim Bäcker einzukehren. - Nach gut 71 km und gut 750 Hm wissen wir zumindest, von was wir k.o. sind ;-)

Mühle in Sineu

19. Feb. 2026

Sturmwarnung "ORANGE" auf der Inselmitte, also besser nicht auf die Räder! Ergo, wir bleiben erst einmal zuhause. Aber selbst das ist nicht ganz so einfach; es gibt nämlich so gut wie kein fließendes Wasser mehr in der FeWo! - Also bummeln wir etwas durch den Ort und kommen ganz "zufällig" an der Bäckerei vorbei. Die können zwar noch leckeren Cappuccino bereiten und auch super Gebäck verkaufen, nur mit dem Abwaschen und der Toilettenbenutzung hapert es ;-)

Aber die Wasserbetriebe sind hier fix - wir sehen unweit unserer FeWo zwar noch die gerade aufgebuddelte Baugrube, aber bereits am frühen Abend ist alles repariert (Berlin, du könntest hier sicher noch etwas lernen)! ;-)

Und ja, der Wind scheint auch nachzulassen ...

20. Feb. 2026

Der Wind ist so gut wie weg (jedenfalls am Morgen) und die Sonne strahlt vom makellos blauem Himmel! Also nix wie auf die Räder. Wir wiederholen `ne Runde, welche wir schon zweimal gefahren sind. Erst mal rasch die ca. 10 km nach Petra, hier die erste Pause. Dann weiter Richtung Manacor (nervige Ortsdurchfahrt) und ab hier weiter gen Felanitx. Kurz bevor wir den Ort erreichen, biegen wir ab nach Porreres zwecks zweiter Pause (bis hierher gut 50 km). - Frisch gestärkt dann die letzten 20 km nach Sineu und - wie üblich - erst einmal direkt zum Bäcker. - Es war wieder `ne tolle Tour mit nur 530 Hm und nur auf den letzten Kilometern wieder mit spürbarem Wind.

21. Feb. 2026

Schilderwald

The same procedure as yesterday, fast jedenfalls. - Lediglich beim Start sind wir nich wie gestrn, auf kürzestem Wege nach Petra gefahren, sondern haben die Strecke um ca. 10 km verlängert, mit der Absicht, heute mal die 80 km Distanz zu knacken. - Und ja, wir waren erfolgreich. Wieder zurück in Sneu zeigte der Tacho exakt 82,16 km an. Unsere längste Strecke in diesem Urlaub!

Und wieder haben wir uns zur Feier des Tages und als Abscjiedsessen ein sehr gutes Abendessen im Restaurante Pizzeria Bella Sineu gegönnt.

22. Feb. 2026

Wir bereiten die Heimreise vor, zerlegen und verpacken die Räder, geniessen die warme Sonne auf unserer Tereasse und gehn dann noch mal zum Bäcker. - Wieder zurück in der FeWo packen  wir jetzt die Klamotten. - Die Taxe für morgen ist bestellt, die Flüge sind bestätigt.

23. Feb. 2026

Es hat wirklich alles weitgehend planmäßig geklappt. Um 10:00 Uhr haben wir die FeWo verlassen (müssen) und das bestellte Taxi, oder besser gesagt zwei Taxen standen vor der Tür. Das eine für unser Gepäck, das andere für uns (zahlen mußten wir aber nur eines). - Direkt zum Airport und auch sofort einchecken, alles kein Problem, auch die Räder nicht. Dann längere (planmäßige) Wartezeit bis zum Abflug, der sich dann aber doch ein wenig verspätete. Aber so gegen 15:30 Uhr waren wir schließlich in der Luft.  - BER-Ankunft, kurzes Warten auf`s Gepäck und dann ab in `ne Taxe gen Wohnung. - Hier sind wir nun wieder (und frieren ein wenig, bei etwa 13 °C Zimmertemperatur). ;-)

 

 

 

Kilometerzähler (alle hier bisher gefahrenen Touren addiert):

21. Feb. 2026: - 1.305,19 km

  Datum Kilometer Höhenmeter
1 21. Jan. 26 55,49 336
2 23. Jan. 26 54,44 377
3 25. Jan. 26 50,35 530
4 26. Jan. 26 32,05 294
5 28. Jan. 26 31,46 278
6 29. Jan. 26 42,22 386
7 30. Jan. 26 56,52 366
8 1. Feb. 26 57,25 425
9 2. Feb. 26 42,49 388
10 3. Feb. 26 58,43 408
11 5. Feb. 26 42,27 365
12 6. Feb. 26 73,45 668
13 7. Feb. 26 56,52 453
14 9. Feb. 26 57,97 374
15 10. Feb. 26 50,66 650
16 11. Feb. 26 79,98 471
17 13. Feb. 26 41,77 435
18 14. Feb. 26 55,20 344
19 15. Feb. 26 73,79 527
20 17. Feb. 26 66,18 676
21 18. Feb. 26 71,84 777
22 20. Feb. 26 72,70 536
23 21. Feb. 26 82,16 586
    1305,19 10.650
       

Resümee

Nachdem das Schicksal mich im Jahr 2025 doch recht arg gebeutelt hat, insbesondere dabei aber, dass eine der Nebenwirkungen meiner Hormontherapie Muskelabbau ist, sollte dieser Urlaub u. a. dazu dienen, dem entgegen zu wirken, die Fitness und Moral zu verbessern und zu prüfen, ob wir es wagen können - wie in den zurückliegenden Jahren - mal wieder längere Radreisen mit dem Trekking-Bike und Zelt zu unternehmen. Und ja, ich denke das Ergebnis des Tests ist positiv!

Brigitte ist folglich jetzt dabei eine mehrmonatige Skandinavien-Radreise zu planen .... ;-)

Dabei kam uns möglicherweise die anfängliche, zum Teil extreme  Schlechtwetterphase auf der Insel (heftiger Dauerregen, Sturmwarnungen in gelb und orange) sogar zugute, weil Training anfangs nur mit Unterbrechungen möglich war. Erst ab der zweiten Hälfte des Urlaubs konnten wir Distanzen und Intervalle wetterbedingt steigern und intensivieren, mit dem Ergebnis, dass schließlich eine 80 km-Tour kein großes Problem mehr war ...

Unsere gut beheitzbare (Elektro und Pallets) FeWo ließ nichts zu wünschen übrig, Perfekt ausgestattet, frisch renoviert und sehr geräumig fehlte es (uns) an nichts. Zwar konnten wir unsere zwei großen Terrassen, die Außendusche und die vielen Liegen (wetterbedingt) kaum nutzen und auch der Grill musste nur dreimal herhalten, aber was will man erwarten, wenn man Ende Januar nach Mallorca fliegt? Ja und auch das muss lobend erwähnt werden, selbst der Abstellplatz für die Rennräder im Hausflur war optimal. - Bleibt nur noch zu berichten, dass sich die zentrale Lage der FeWo in Sineu für uns, die wir kein Auto haben/benutzen, sowohl beim Einkaufen, wie auch bzgl. der Gastronomie für sehr kurze Wege sorgte - Also alles prima!

ohne Worte
Es hätte nicht viel schlimmer kommen können ...!

 

 

 

 

 

 

 

 

Knie-OP *

Augen-OP *

Hörgeräte *

Prostta-OP *

Fast überschlugen sich die negativen Schicksalsschläge im Jahr 2025 und ein Ende ist momentan (noch) nicht wirklich abzusehen! :-(

Doch der Reihe nach: Angefangen hat alles damit, dass wir im November 2024 schweren Hezens längst gebuchte Flugtickets für einen geplanten, mehrmonatigen Aufenthalt in Südamerika (Patagonien) stornieren mussten, weil Arnos Schmezen im linken Knie nicht mehr auszuhalten waren und der Orthopäde seines Vertrauens (Dr. Koch) zu einem neuen Kniegelenk (TEP) riet. Also ab ins Bethel-Krankenhaus und am 06. Januar 2025 die Knie-OP.

Ich konnte nicht ahnen, dass dieses erst der Auftakt zu einer über das (bisherige) Jahr verteilte Serie von Untersuchungen, Befunden, OP`s Rehabilitationen u. v. m. sein sollte! - Ganz im Gegenteil, insgeheim habe ich immer weider die Monate berechnet, die es im laufenden Jahr noch etwa dauern wird, bis "es" endlich wieder los gehen kann. - Doch der Reihe nach:

1. Das Knie:

Krankenhaus Bethel Berlin

Nach der OP

Diagnose: Gonarthrose links

OP am 06. Januar 2025 - Implantation einer zementierten bikondylären Oberflächenersatzprothese Kniegelenk links (Mathys balan Sys). Und ja, ich bin tatsächlich gleichen Tags zum ersten Mal aufgestanden und konnte as Knie bewegen ...

20. Jan. - 21. Feb. 2025 - Ambulante REHA im Reha-Zentrum Teltotw - Als erstes wurden mal sämtliche Klammern entfernt,welche bis dahin die Narbe geschlossen hielten. - Es schloß sich eine fünfwöchige Heilbehandlung und zwar, jeweils an drei Werktagen pro Woche an. Recht komfortabel der von der Einrichtung organisierte Fahrdienst, welcher dafür sorgte, dass ich morgens pünktlich abgeholt wurde und welcher mich auch am Nachmittag wieder zuhause ablieferte. - Diese Leistung wurde mir allerdings später auch anteilig in Rechnung gestellt. - Insgesamt war ich sehr zufrieden mit der Einrichtung und dessen Heilprogramm. - Ich war vor ein paar Jahren schon mal nach einer OP dort (Spinalkanal-Stenose).

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21. März - 03. Apr. 2025 - Neues Knie getstet auf Malle - Reisebericht

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Heute kann ich resümieren, dass die OP erfolgreich war. Das Knie schmerzt nur noch sehr selten und dann meist in der Nacht, ist voll belastbar und inzwischen auch fast (schon) wieder so beweglich, wie vor der OP. Gute Arbeit Herr Dr. Carsten Höptner! - Danke

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2. Die Augen: 2 Katarakt-OP`s

Prolog: Da ich seit Jahren in Berlin keine Augenarztpraxis mehr aufgesucht hatte, also nirgendwo Stammkunde war, mußte ich mir jetzt wegen einer erforderlichen Überweisung zur Katarakt-OP eine Praxis suchen, welche noch neue Patienten annimmt. - Ich habe etwa 10 Praxen erfolglos angefragt, bis es mir endlich gelang, in Berlin-Britz eine Augenärtin zu finden, welche bereit war, mich zu untersuchen, allerdings auch hier mit einer Wartezeit von etwa 4 Monaten!!! - Nach etwa zehnminütiger Konsultation bei der Ärtin endlich die erhoffte, erforderliche Verordnung.

Kurz nach der OP

Jetzt konnte ich mich direkt mit der mir empfohlenen  Augenklinik Zehlendorf, Prof. Anders in Verbindung setzen und erhielt schnell am

04. März 2025 einen Termin für eine erste Untersuchung, allerdings mit der Vorgabe, dass vorher 14 Tage lang keine Kontaktlinsen tragen darf. - Das nun wirklich völlig ungewohnt und keinesfalls leicht in die Praxis umzusetzen!

10. April 2025  dann einen weiteren Termin für die erforderliche Augenuntersuchung.

Eine erforderliche Kataraktoperation wg. Grauem Star, Achromatopsie und extreme Kurzsichtigkeit ( - 13 Dioptrien), eine nicht ganz einfache Aufgabe für Prof. Anders, welche er aber mit Bravour löst.

26. Mai 2025 - Augen-OP rechtes Auge

02. Juni 2025 - Augen-OP linkes Auge

Bei beiden Augen wird die Linse ersetzt und zwar mit der Zielvorgabe, dass nach der OP die Kurzsichtigkeit "nur noch" - 3,5 Dioptrien betragen soll. - Volltreffer! 

04. Juni 2025 - provisorische Brille 

Um mit den "neuen Augen" überhaupt etwas besser sehen zu können - wegen der geänderten Dioptrienzahl sind alle alten Brillen unbrauchbar - lasse ich mir eine neue Brille anpassen, allerdings wohl wissend, dass die Augen noch nicht ausgeheilt sind und es später einer weiteren Korrektur bedarf. Also erst einmal ein recht preiswertes Modell!

Nach etwa sechs Wochen sind die OP`s verheilt und neue Kontaktlinsen, sowie Brillen müssen neu angepasst werden. - Bis dahin erst einmal Provisorien (preiswerte Brille, Kantenfilter für Sonnenbrille, letzterer leider nicht so preiswert!), dann endlich die Bestellung/Anpassung neuer formstabiler, gasdurchlässiger Kontaktlinsen (1 paar weiß, also ohne Kantenfilter; 1 Paar mit Kantenfilter und geringerer Tönung; 1 Paar mit Kantenfilter und starker Tönung). - Die Bestellung und Anpassung solcher "besonderen" Kontaktlinsen, konnte nur funktionieren, weil sich die Firma Wahrendorf exorbitant "gekümmert" hat und ich den allerbesten Service "geniessen" durfte! - DANKE Frau Wahrendorf :-)

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3. Jetzt sind die Ohren dran:

Fast nicht sichtbar, aber sehr effizient!

Erst einmal Untersuchung in der HNO-Praxis mit der Diagnose, dass zumindest das linke Ohr nur noch eingeschränkt "funktioniert". Mir wir empfohlen, fortan Höhrgeräe zu tragen. Ich erhalte eine entsprechende Verordnung.. Daraufhin mache ich mich auf den Weg nach Köpenick, wo ich am 09. und am 17. April 2025 einen Beratungs- und Anpssungstermin bei der Fa. Hörgeräte-Akustik Flemming & Klingbeil GmbH, konkret beim Kletterkumpel Matthias Engelhardt habe.

Matthias mach einen tollen Job und ich trage daraufhein seit dem 17. Apr. 25 erst einmal für etwa vier Wochen Probegeräte. Dann die Kaufentscheidung für das Modell OPTICON Intent 1 miniRITE SN und als Zubehör - für die bessere Verständigung mit Brigitte beim Radfahren - ein ConnectClip. Ich bekomme so Hinweise, Warnungen und Tipps von ihr beim Fahrehen direkt auf die Ohren. Einziger Nachteil, ich kann nicht widersprechen, denn das System funktioniert lediglich in eine Richung :-(

Auch an diese Massnahme kann ich wohl erst einmal zufrieden einen Haken machen :-) Allerdings will ich nicht verschweigen, dass dieser "Spass" ganz schön was gekostet hat! Nun ja, Qualität hat halt seinen Preis  ...

Ein paar Monate später gönne ich mir auch noch als weiteres Zubehör einen TV Adapter 3.0. Mit dem TV Adapter kann ich bei meiner bevorzugten Lautstärke fernsehen, während Brigitte eine für sie angenehme Lautstärkeneinstellung am Fernseher nutzt.

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4. Krebs

Und als ob das nicht schon reicht für das Jahr folgte jetzt auch noch eine böse (Krebs)Diagnose für meine Prostata:

08. April 2025 - Routine-Prostata-Vorsorge (Bettina Zeidler, Urologie), am 10. April 2025 das Ergebnis, der PSA-Wert ist viel zu hoch. Evtl. eine akute Entzündung? Also erst einmal eine mehrtägige Ibuprofen-Kur. Leider ohne Erfolg, der PSA-Wert blieb hoch! Also mußten weitere Maßnahmen folgen.

Behandlungsprotokoll in Stichworten:

12. Juni 2025 - Charité - MRT – MVZ-Radiologie, Campus Benjamin Franklin

21. Juni 2025 - Charité, Nuklearmedizin, Campus Benjamin Franklin - Szintigraphie. Endlich dann - nach langem ängstlichem Warten am 22. Jul. das Ergebnis der Untersuchung: „Kein szintigraphischer Nachweis osteoblastisch aktiver Metastasen“

04. Juli 2025 - Biopsie – Vorbesprechung

07. Juli 2025 - Biopsie (leider recht schmerzhaft!)

07. Juli 2025 - Bettina Zeidler, Urologie, Ergebnis-Besprechung, Diagnose: Bösartiger Tumor. Überweisung ins Krankenhaus.

17. Juli 2025 - Franziskus-Krankenhaus, OP-Vorbesprechung (Dr. Kempkensteffen). - Ein paar grundsätzliche Entscheidungen, welche das weitere Leben wesentlich beeinflussen werden, mussten getroffen werden. Entscheidungen, die unwiderruflich sind!

24. Jul. 2025 – Franziskus-Krankenhaus, Voruntersuchung. - 

Franziskus-Krankenhaus

28. Jul. 2025 – ins Krankenhaus und ja auch mal `ne gute Nachricht. Dank einer Zusatzversicherung, welche ich vor langer Zeit mal für Chefaztbehandlung und Einzelzimmer abgeschlossen hatte, wurde ich recht komfortabel im Krankenhaus unergebracht und auch behandelt!

29. Juli 2025 - Prostata OP (radikale Prostatektomie) - RPE Da Vinci

05. Aug. 2025 - wieder nach Hause und zwar mit den "üblichen" Nebenwirkungen bei einer solchen OP.

19. Aug. - 09. Sept. 2025 - Müritz Klinik AHB(Anschluss-Heilbehandlung. - Eine durchaus positive Erfahrung und Anwendung. Die Einrichtung ist komfortabel und vielseitig. Auch des Umfeld ist ansprechend. Es bestand sogar die Möglichkeit, Gäste - natürlich gegen entsprechende Bezahlung - mitzubringen. Manko dabei war in unserem Fall allerdings, dass uns kein Doppelzimmer überlassen wurde, sondern lediglich ein Einzeltimmer mit einem Klappbett aufgebettet wurde, was das Zimmer dann doch recht eng machte. - Bei einem Preis von 110 EURO pro Tag für den Gast ist das etwas unverschämt!

15. Okt. 2025 - Campus Benjamin Franklin - MVZ Strahlentherapie, Beratung (Fr. Dr. Siegmann). - Empfehlung:  kombinierte Strahlen- und Hormontherapie (Hormonentzugstherapie, Androgendeprivationstherapie, ADT).

Anmerkung (Internet-Recherche):

Nach einer radikalen Prostataentfernung (Prostatektomie) können Bestrahlung und Hormontherapie in bestimmten Situationen als adjuvante (ergänzende, vorbeugende) oder Salvage-Therapie (bei einem Rezidiv) eingesetzt werden.

Indikationen und Vorgehen

Die Entscheidung für eine zusätzliche Behandlung hängt vom individuellen Rückfallrisiko und dem Krankheitsverlauf ab:

Adjuvante Strahlentherapie: Diese wird kurz nach der Operation (meist innerhalb von 6 Monaten) bei Patienten mit hohem Risiko für ein Wiederauftreten des Krebses im Bereich des ehemaligen Prostatabettes (Lokalrezidiv) durchgeführt. Ziel ist es, verbliebene Krebszellen frühzeitig zu zerstören und das Risiko eines Rückfalls zu minimieren.

Salvage-Strahlentherapie: Diese kommt erst dann zum Einsatz, wenn der PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) nach der Operation wieder ansteigt oder nicht wie erwartet abfällt, was auf ein Rezidiv hinweist.

Kombination mit Hormontherapie

Charité, Campus Benjamin Franklin

Die Hormontherapie (auch Anti-Hormontherapie oder Hormonblockade genannt) wird häufig begleitend zur Strahlentherapie eingesetzt, um deren Wirksamkeit zu erhöhen, insbesondere bei aggressiveren Tumoren oder wenn Lymphknoten befallen sind.

Gleichzeitige Anwendung: Die Hormontherapie wird oft in Kombination mit der externen Strahlentherapie angewendet, um die Krebszellen für die Bestrahlung empfindlicher zu machen.

Dauer: Die Dauer der Hormontherapie kann variieren, von 6 Monaten bis zu mehreren Jahren (z. B. mindestens zwei Jahre bei befallenen Lymphknoten), abhängig vom Stadium und Aggressivität des Krebses.

Die genaue Kombination und der Zeitplan dieser Therapien werden individuell vom behandelnden Urologen und Onkologen festgelegt, basierend auf den pathologischen Befunden der entfernten Prostata und dem PSA-Verlauf.

17. Okt. 2025 - Bettina Zeidler, Urologie - Dreimonatsspritze (Hormontherapie) - Leuprone® HEXAL® 3-Monatsdepot 5 mg Implantat - erhalten

30. Okt. 2025 - Campus Benjamin Franklin - MVZ Strahlentherapie - Planungs-Computertomographie für die Bestrahlung (Charité). Auftragen der Passerkreuze, links und rechts auf meiner Hüfte.

06. Nov. 2025 - Beginn der Bestrahlung (insgesamt 39 Termine!)

Nur Insider wissen warum ;-)

08. Nov. 2025 - Ich habe die ersten zwei Termine hinter mir und werde jetzt bis Anfang 2026 hier regelmäßiger "Gast" sein, soll heißen täglich werktags zu unterschiedlichen Zeiten, auch über Weihnachten und Sylvester, aber in dieser Zeit dann halt auch mal am Wochenende.

Die Prozedur ist recht einfach. Ich erscheine zur vereinbarten Zeit, möglichst mit ganz voller Blase und werde unter einem Halcyon-Linearbeschleuniger für etwa 5 Minuten bestrahlt und zwar sehr präzise ausgerichtet. Dafür habe ich an de Hüften mit `nem Farbstift Passermarken, bzw. konkret Passerkreuze aufgemalt bekommen (Vorsicht beim Duschen!) ;-)

Hoffen wir mal auf möglichst wenige Nebenwirkungen bei meiner kombinierten Hormon- und Strahlentherapie und natürlich insbesondere auf Heilung!

24. Nov. 2025 - das erste Drittel der Bestrahlungstermine ist geschafft! - Bisher (zum Glück) ohne nennenswerte Nebenwirkungen ...

03. Dez. 2025 - Bergfest, die Hälfte ist geschafft! Aber ich befürchte inzwischen, dass ich wohl doch ein paar Nebenwirkungen akzeptieren muss :-(

26. Dez. 2025 - Nur noch 5 mal ... :-)

Anmerkung (Internet-Recherche):

Nebenwirkungen der Hormontherapie (Androgendeprivationstherapie, ADT)

Die Hormontherapie zielt darauf ab, den Testosteronspiegel im Körper zu senken, was zu Symptomen führt, die den Wechseljahrsbeschwerden bei Frauen ähneln. Die Nebenwirkungen können je nach Dauer der Therapie variieren.

Häufige Nebenwirkungen:

Körperliche Symptome: Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Müdigkeit und Antriebsschwäche, Gewichtszunahme, Verlust von Muskelmasse, u. v. m. ...

Dem gilt es folglich entgegen zu wirken, was ich dann auch versuche, indem ich sowohl wöchentlich zum Sport gehe, klettere und z. Z. auch Radfahre (knapp 700 km seit der OP). Hinzu kommt tägliches Beckenbodentraining ....

... und ja, den anschließenden Rennrad-Urlaub nach der Bestrahlung - ab dem 17. Jan. 2026 auf Mallorca -, zwecks Erholung, Formaufbau und als "Stimmungsaufheller" haben wir am 10. Dez. 2025 auch schon mal gebucht. :-)

02. Jan. 2026 - Heute habe ich die letzte der insgesamt 39 Bestrahlungen erhalten. Nun ist am 13. Jan. wieder ein Besuch bei der Urologin (Fr. Zeidler) fällig. Zum einen für einen PSA Test und zum anderen, um mir eine weitere Hormon-Spritze verabreichen zu lassen ...

13. Jan. 2026 - Blutentnahme bei Zeidler und einen Tag später teilt sie mir dann mit, dass der PSA-Wert 0,1 beträgt, also hat die Bestrahlung erst mal was gebracht ...

15. Jan. 2026 - Die Urologin verabreicht mir die nächste 3-Monats-Spritze (Androgendeprivationstherapie (ADT)) - Bedauerlicherweise fehlte die Zeit für ein vertiefendes Gespräch, auch lag der Arztbericht der Charité bisher noch nicht vor.  - Nächster (Untersuchungs)Termin Mitte April 2026.

Anmerkung (Internet-Recherche)

Ein PSA-Wert von 0,1 ng/ml nach Prostata-OP, Bestrahlung und laufender Hormonbehandlung ist sehr niedrig und deutet in der Regel auf eine erfolgreiche Behandlung hin; er liegt weit unter dem Grenzwert für ein biochemisches Rezidiv (meist >0,2 ng/ml) und zeigt eine gute Kontrolle, wobei die Hormontherapie oft die Wirksamkeit unterstützt und ein stabiler Wert ein positives Langzeit-Ergebnis verspricht, aber eine engmaschige Kontrolle bleibt wichtig, um minimale Schwankungen zu erkennen, die auf ein sehr seltenes PSA-Bounce oder ein Rezidiv hindeuten könnten, obwohl dies bei solch niedrigen Werten unwahrscheinlich ist.

Bedeutung Ihres PSA-Wertes:

Sehr niedrig: Nach Entfernung der Prostata (OP) sinkt der Wert meist auf unter 0,1 ng/ml. Die anschließende Strahlentherapie senkt ihn weiter, kann aber länger dauern, bis der Tiefstwert (Nadir) erreicht ist.

Gute Prognose: Ein Wert von 0,1 ng/ml liegt deutlich unter dem Wert, ab dem ein sog. biochemisches Rezidiv (Wiederauftreten) angenommen wird (oft >0,2 ng/ml).

Hormontherapie: Die laufende Hormonbehandlung unterdrückt die Testosteronproduktion, was das Wachstum von Krebszellen stoppt oder verlangsamt, und trägt maßgeblich zu diesem niedrigen Wert bei, da sie mit der Bestrahlung kombiniert wird, was bei Hochrisikopatienten Standard ist.

Was zu beachten ist:

Stabilität: Ein konstanter, sehr niedriger PSA-Wert ist das Ziel. Der Tiefstwert (Nadir) nach der Behandlung dient als Referenz.

PSA-Bounce: Manchmal steigt der Wert nach Strahlentherapie vorübergehend leicht an ("PSA-Bounce"), um dann wieder zu sinken, ohne dass Krebs vorliegt. Dies ist aber bei einem so niedrigen Ausgangswert unwahrscheinlich.

Langzeitüberwachung: Auch bei optimalen Werten wird eine regelmäßige PSA-Kontrolle (alle paar Monate) empfohlen, da ein stetiger Anstieg ein Rezidiv anzeigen könnte, auch wenn dies sehr selten ist.

Zusammenfassend: Ihr Wert ist ausgezeichnet. Die Kombination aus OP, Bestrahlung und Hormontherapie führt zu sehr guten Ergebnissen. Bleiben Sie bei der Nachsorge dabei, um die Langzeitstabilität zu sichern.

Allem Anschein nach habe ich nach der zweiten Hormon-Spritze mehr Nebenwirkungen, als nach der ersten (Kopf- und Gliederschmerzen), was aber auch mit dem Reisestress zusammen hängen kann?!

17. Ja. 2026

Es geht wieder aufwärts ...

Wir starten gen Mallorca, um hier für etwa fünf Wochen an meiner Gesundheit, vor allem aber an der Kondition zu arbeiten, dem Muskelabbau entgegen zu wirken. Unbeabsichtigter, aber toller Nebeneffekt, in Berlin ist tiefster Winter mit Glatteis und vielen weiteren Beeinträchtigungen, wogegen es auf der Insel zwar gerade in den ersten zwei Wochen auch etwas ungemütlich ist (viel Regen und Sturm), aber natürlich viel wärmer, als in Berlin. - Die Erholung kann beginnen und das Wetter wird auch täglich besser ....

Reisebericht Sineu, Mallorca

05. Feb. 2026

Gestern war "Bergfest", soll heißen, dass die Hälfte des Malle-Urlaubs schon wieder rum ist. Und ja, wir sind bisher gut 500 km Rad gefahren und ich habe auch den Eindruck, dass sich meine Kondition etwas verbessert und dass die Beinmuskulatur etwas kräftiger wird. Dagegen bleibt es aber leider bei Stimmungsschwankungen und gelegentlichen Schweißausbrüchen ...

 

Ihr seid auch betroffen, oder habt Fragen oder Anregungen, dann meldet Euch doch gern mal bei mir: Kontaktformular

 

 

 

Auszeit unter Palmen

 

 

 

 

 

Die letzten Monate waren mehr als stressig, insbesondere gesundheitlich für Arno. Anstatt einer geplanten (und gebuchten) mehrmonatigen -Radreise nach Patagonien hat es Anfang Januar 2025 eine Knie-TEP Totalendoprothese, also einen vollständigen Ersatz des linken Kniegelenks durch ein künstliches Kniegelenk gegeben mit anschließender Mobilisierung (REHA), sowie Probleme mit dem eh`eingeschränktem Sehvermögen (Katarakt) und auch das Gehör bedarf wohl technischer Unterstützung. Aber als ob das nicht schon ausreicht, machen auch die Ehrenämter viel Arbeit, insbesondere aber der Vorsitz im Landesverband Berlin des DAV .....

Stettiner Haff

Usedom Radweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich nach unserer Tasmanien- bzw. Neuseelandtour (Jan. - Mai 2024) einige notwendige Reparaturen an den Rädern erlegigt habe (Tretlager, Pedale) war es an der Zeit, mal wieder `ne kleine Runde zu drehen. - Als erstes Reiseziel hatten wir uns vom18. Juli - 21. Juli 2024 den Spreewald, konkret den Campingplatz am Schloß in Lübbenau ausgesucht. Mit der Bahn nach Gross Köris und dann mit den Rädern nach Lübbenau (57,44 km). Es ist sehr warm und unser Zelt steht leider in der Sonne. Am nächsten Tag gönnen wir uns eine Kajaktour durch den Spreewald, paddeln knapp 22 km. Am Samstag dann `ne gepäcklose Rundfahrt um das Naturentwicklungsgebiet Wisianka mit knapp 75 km. Am Sonntag schließlich per Bahn wieder zurück nach Berlin.

Neuseeland 2024

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir Tasmanien "abgehakt" haben, ging`s planmäßig weiter nach Neuseeland.

Alles zum Thema Vorbereitung und Planung - sowohl der Tasmanien, wie auch der Neuseeland-Tour - findet man hier.

Wegen der besseren Übersicht habe ich aber den REISEBERICHT über Neuseeland separiert.

N e u s e e l a n d 

18. März 2024

Nach einer relativ kurzen Nacht, machten wir nach dem Aufstehen erst einmal erfolgreich auf die Suche nach einem (Frühstücks)Café und wurden rasch fündig. Frisch gestärkt dann zurück ins Zimmer und erst einmal die Räder zusammen gebaut. Dann ein etwas längerer Fußmarsch Richtung Zentrum und schließlich Abendessen in einer Pizzeria.

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