international - Bike

Einmal Malle, immer Malle ...!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Arno`s diversen krankheitsbedingten (heftigen) Rückschlägen im Jahr 2025 wollen wir es jetzt endlich wieder wissen; wir wollen wieder auf die Räder ...

Zwar mangelt es nach der langen Unterbrechung nicht an der Motivation, aber was die Kondition betrifft, nun ja?! - Also erst einmal wieder trainieren, insbesondere aber auch muss Arno sich von der Krebstherpie körperlich, seelisch und auch moralisch erholen.

Wir beschließen also mal wieder nach Malle zu fliegen, die Rennräder und vor allen Dingen viel Zeit mitzunehmen, halt Fitness-Urlaub zu machen. Quartier machen wir - auch wegen der zentralen Lage des Ortes - mal wieder in Sineu. Hier haben wir für gut fünf Wochen mitten im Ort eine schicke Ferienwohnung gebucht. Allerdings haben wir aus Fehlern gelernt.

kalte FeWo in Malle
leicht unterkühlt

Wir waren nämlich auch im Jahr 2018 schon mal in Sineu, hatten dort Anfang Februar ebenfalls eine hübsche Ferienwohnung gemietet, aber leider mit einer etwas unterdimensionierten Heizung (2 Radiatoren). Und ja, um diese Jahreszeit kann es schon mal empfindlich kalt sein und wurde es auch! - Die Fernsehabende konnten da schnell mal zur Zitterpartie werden, was aber nicht unbedingt am Programm lag ...

 Am 17. Jan. 2026 soll es los gehen. Also werden wir in den nächsten Tagen die ersten Vorbereitungen treffen, insbesondere aber unsere Rennräder richten.

Vorbereitungen

Neue Ketten und Bremsbeläge bestellt und montiert, dann die Räder zerlegt und in unsere uralten Transportkisten (Rose) verpackt, nicht ohne vorher recht aufwändig erst besagte Kisten zu restaurieren, denn die werden immer wieder bei den Flügen arg in Mitleidenschaft gezogen. Nun ja besser die Kisten, als die Räder ....! - Am Sonntagabend (11. Jan.) ist schließlich alles verpackt. - Momentan haben wir hier in Berlin nachts so um die 10°C minus und es liegt Schnee. In Sineu immerhin 15°C plus ...

17. Jan. 2026

Es kann losgehen ... !

Ok., dass wir um 02:00 Uhr aufstehen mußten war bitter, aber dafür stand pünktlich, wie bestellt, um 03:30 Uhr die Taxe vor der Tür. Transfer zum BER kein Problem, ebensowenig das einchecken und Abgabe der Fahrradkoffer. Der Abflug fast pünktlich. In Palma gelandet, war ziemlich schnell sowohl unser Reisegepäck, wie auch das Sperrgepäck (Räder) auf den Bändern (es war so gut wie nichts los am Airport) und schon saßen wir in einer Taxe nach Sineu.

In der von uns gebuchten supertollen Ferienwohnung wartete schon die Vertreterin der FeWo-Vermittlung und wies uns kurz ein. - Wenig später waren wir bereits auf dem Weg zum Supermarkt - allerdings vorher mit kurzem Einkehrschwung in einem Café - um unseren Kühlschrank mit dem Notwendigsten auszustatten. Na gut, wir sind insgesamt dreimal gelaufen.. Doch, nanu was ist das? Plötzlich ein Wolkenbruch und viel Regen. - Macht uns heute aber nichts aus, wir sind sowieso platt.

18. Jan. 2026

Der Löwe von Sineu (Lleó de Sant Marc) steht im Regen ...

Relativ gut geschlafen, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass ein ziemlicher Stress-Tag hinter uns liegt. - Nach dem Frühstück bauen wir die Räder zusammen, verschieben aber wegen des schlechten Wetters die erste Runde auf demnächst ;-) Stattdessen vertreten wir uns die Beine in Sineu, einem malerischen Ort, in welchem wir nicht ohne Grund zum wiederholten Mal wohnen. Auch der Cappuccino-Test verläuft ganz zu unserer Zufriedenheit.

19. Jan. 2026

Die aktuelle Schlechtwetterfront hier auf den Balearen verordnet uns auch für heute wohl einen weiteren fahrradfreien Urlaubstag und vermutlich wird das Wetter auch morgen noch nicht wirklich besser. - Zugegeben, das frustriert jetzt ein wenig, aber da müssen wir wohl durch.

20. Jan. 2026

Nach wolkenbruchartigen Regenfällen am gestrigen Abend und kaum Wetterberuhigung in der Nacht, ist es natürlich auch heute Morgen komplett bedeckt und es gibt immer wieder Regenschauer. Es kann also eigentlich nur noch besser werden ...

Mittags beschließen wir dann, trotz Regen, `ne Sightseeing-Tour zu machen und reisen dafür per Bahn nach Manacur. Sicher ein Zeitvertreib, aber bei Regen nun auch nicht gerade prickelnd. Mit der Bahn dann wieder nach Hause und gehofft, dass der Wetterbericht zutrifft und wir morgen vielleicht mal die Sonne sehen.

Blick auf unsere "Sonnenterrasse"

21. Jan. 2026

Und tatsächlich, es regnet erst einmal nicht mehr. Also machen wir uns fertig für die erste Rennrad-Tour in diesem Jahr. Für Arno ist es sogar die erste Tour nach ca. sieben Monaten!. Und ja, ein wenig mulmig war ihm dabei schon. Wir fahren gut 55 km mit Einkehr in Santa Maria del Cami. Dann bei weiterhin gutem Wetter direkt wieder nach Hause zum Kaffee trinken und Duschen. Leider soll es aber morgen schon wieder regenen.

Die Sonne hat heute nicht nur uns hinter dem berühmten Ofen hervorgelockt, auch andere Biker waren "on tour". Allerdings in sehr überschaubaren Größenordnungen. Die größte Gruppe, der wir begenet sind, war allerdings nicht mit Rennrädern, sondern mit Mountain-Bikes unterwegs ..

Schwein gehabt ;-)

Wir haben heute einfach mal Schwein gehabt, zumindest, was das Wetter betrifft.

22. Jan. 2026

Es fing schon nachts an, wieder heftig zu regnen. Nun ja zumindest auf den Wetterbericht ist verlass! - Also raffen wir uns gegen Mittag auf und fahren per Bahn nach Inka. Natürlich auch hier Regen, aber auch ein riesiger Wochenmarkt, der sich über einen großen Teil der Innenstadt erstreckt. Aber so richtig Spass macht das Bummeln bei Regen einfach nicht. Nach `nem Cappuccino und später noch mal einem Cortado geht`s wieder ab nach Hause.

23. Jan. 2026

Irgendwie habe ich mir `ne Atemwegserkrankung eingefangen, mir geht`s foglich schlecht (Antriebslos, Gliederschmerzen, Husten). Andererseits ist die Wetterprognose gar nicht so schlecht. Also doch rauf auf die Räder und noch mal die Runde von vorgestern. Und doch war die Tour komplett anders, denn es gab heftigen Wind aus Westen. Erst in  Santa Maria del Cami, unserem Zwischenstopp, wurden wir erlöst, denn jetzt hatten wir auf dem Weg nach Hause `ne durchaus willkommene Unterstützung.

Windmühle

24. Jan. 2026

Mal ganz abgesehendavon, dass es schon wieder Regen gibt, plagt Arno jetzt auch noch eine Atemwegserkrankung. Also haben wir mehr ider weniger einen Schontag eingelegt.

25. Jan. 2026

Wer rastet, rostet. Wenn auch noch längst nicht wieder im Vollbesitz der Kräfte, lassen wir uns von dem bisher eher seltenen Sonnenschein zu einer weiteren Radtour verführen. Es werden zwar "nur" etwa 50 km, aber wir haben teilweise mit heftigen Windböen zu kämpfen und auch die gut 500 Höhrnmeter wollen erst einmal bewältigt sein ...

Vegetation am Straßenrand

26. Jan. 2026

Kein Regen, aber es ist immer noch sehr stürmisch. - Wir müssen uns wegen der Strapazen von gestern noch etwas die Wunden lecken und bewschließen zweistimmig, es heute etwa ruhiger angehen zu wollen. Es reicht aber immerhin noch für gut 32 km bei knapp 300 Hm. Uns reicht`s ;-)

27. Jan. 2026

Nachdem ich meine akute Atemwegserkrankung anfange mit viel Hustensaft (FLUTOX) zu beherrschen, bzw. zu bekämpfen hat`s jetzt leider auch Brigitte erwischt. - Wir beschließen zweistimmig, den heutigen Tag eher etwas geruhsamer anzugehen, uns zu schonen (und den Regen einfach zu ignorieren)

28. Jan. 2026

Nein, so ganz wollen und können wir es halt nicht lassen, auch wenn die Bedingungen - sowohl die persönlichen, wie auch die wettermäßigen - alles andere, als gut sind, schwingen wir uns auf die Räder  und fahren `ne kurz Petra Runde mit etwa 32 km (ca. 280 Hm). Natürlich werden wir auf dem Heimweg nass!

29. Jan. 2026

Wir fahren bei böigem Wind und Sonnenschein erneut nach Petra, heute aber auf der selben Strecke zurück, so dass etwa 42 km (ca. 380 HM) zusammen kommen. - Am Abend gehen wir erstmals in diesem Urlaub zum Essen. Es gibt Salat und Tapas, wirklich köstlich!

30. Jan. 2026

Fahrrad-Garage in der Patio

Die Sonne lacht, ja wirklich! - Kaum zu glauben, aber wahr. Was stöhrt da schon das bischen Wind!? - Wir sind nach dem Frühstück schon bald auf den Rädern und stemmen uns gegen den Wind. Wir fahren insgesamt gut 55 km mit Einkehr in Santa Maria del Cami. Ab hier dann aber mit viel Rückenwind wieder nach Sineu. Und ich betone es gern noch einmal, die Sonne ist uns den ganzen Tag lang treu geblieben ...

31. Jan. 2026

Heftigste Sturmböen und prasselnde Regenschauer sorgten während der Nacht für unliebsame Abwechselung und klappernde Fenster und Türen. - Erst gegen Mittag ging Petrus die Puste aus und die ersten blauen Flecken waren am Himmel auszumachen. - Unter diesen Bedingungen haben wir es vorgezogen, die Räder in der Patio stehen zu lassen und uns ein klein wenig der Hausarbeit zu widmen.

01. Feb. 2026

An der Ostküste

Tatsächlich weckt uns heute die Sonne, oder war es doch der vorbei fahrende Zug, egal, da auch der Wind etwas abgeflaut hat, machen wir uns gleich nach dem Frühstück reisefertig. - Es läuft heute recht gut, zumal Sineu ja auf einem Hügel erbaut ist und egel in welche Richtung man startet, es geht erst einmal runter ;-). - Wir gönnen uns gut 40 km, erreichen aber schon vorher die Ostküste der Insel, geniessen den Meer-Blick, ehe wir die erste richtige Pause in Sa Pobla einlegen. Es ist Markt und wir finden kaum einen freien Platz in einem der Lokale. Cola und Cafe con leche, dann raus aus dem Gewusel. - Habe ich eingangs noch geschwärmt, dass Sineu auf einem Hügel erbaut wurde, nerven jetzt die weitern 17 km etwas, weil kontinuierlich bergauf ....

 

 

 

 

Auszeit unter Palmen

 

 

 

 

 

Die letzten Monate waren mehr als stressig, insbesondere gesundheitlich für Arno. Anstatt einer geplanten (und gebuchten) mehrmonatigen -Radreise nach Patagonien hat es Anfang Januar 2025 eine Knie-TEP Totalendoprothese, also einen vollständigen Ersatz des linken Kniegelenks durch ein künstliches Kniegelenk gegeben mit anschließender Mobilisierung (REHA), sowie Probleme mit dem eh`eingeschränktem Sehvermögen (Katarakt) und auch das Gehör bedarf wohl technischer Unterstützung. Aber als ob das nicht schon ausreicht, machen auch die Ehrenämter viel Arbeit, insbesondere aber der Vorsitz im Landesverband Berlin des DAV .....

Stettiner Haff

Usedom Radweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich nach unserer Tasmanien- bzw. Neuseelandtour (Jan. - Mai 2024) einige notwendige Reparaturen an den Rädern erlegigt habe (Tretlager, Pedale) war es an der Zeit, mal wieder `ne kleine Runde zu drehen. - Als erstes Reiseziel hatten wir uns vom18. Juli - 21. Juli 2024 den Spreewald, konkret den Campingplatz am Schloß in Lübbenau ausgesucht. Mit der Bahn nach Gross Köris und dann mit den Rädern nach Lübbenau (57,44 km). Es ist sehr warm und unser Zelt steht leider in der Sonne. Am nächsten Tag gönnen wir uns eine Kajaktour durch den Spreewald, paddeln knapp 22 km. Am Samstag dann `ne gepäcklose Rundfahrt um das Naturentwicklungsgebiet Wisianka mit knapp 75 km. Am Sonntag schließlich per Bahn wieder zurück nach Berlin.

Neuseeland 2024

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir Tasmanien "abgehakt" haben, ging`s planmäßig weiter nach Neuseeland.

Alles zum Thema Vorbereitung und Planung - sowohl der Tasmanien, wie auch der Neuseeland-Tour - findet man hier.

Wegen der besseren Übersicht habe ich aber den REISEBERICHT über Neuseeland separiert.

N e u s e e l a n d 

18. März 2024

Nach einer relativ kurzen Nacht, machten wir nach dem Aufstehen erst einmal erfolgreich auf die Suche nach einem (Frühstücks)Café und wurden rasch fündig. Frisch gestärkt dann zurück ins Zimmer und erst einmal die Räder zusammen gebaut. Dann ein etwas längerer Fußmarsch Richtung Zentrum und schließlich Abendessen in einer Pizzeria.

Tasmanien und Neuseeland 2024

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt steht bevor. Nun wird auch Brigitte in Pension gehen und ebenso wie es Arno schon seit Jahren hat, mehr Zeit z. B. für (inter)nationale Fahrrad-Trekkingtouren haben. - Starten wollen wir mit einer Tour, die es leider erforderlich macht, erst einmal, um den halben Globus zu fliegen, nämlich konkret nach Tasmanien, ein Ziel, von welchem wir schon lange träumen, aber u. a. wegen Corona bisher nicht realisieren konnten. Zwar waren wir schon zweimal in Neuseeland (einmal im Jahr 2013/14 auf der Nordinsel und einmal im Jahr 2006 auf der Südinsel), aber um Australien haben wir bisher immer einen Bogen gemacht. Das wird sich jetzt ändern. - Wir werden aber nicht nur Tasmanien besuchen, sondern im Anschluss noch etwa zwei Monate in Neuseeland verbringen.

Unsere konkreten Vorbereitungen haben - nach langer Recherche - damit begonnen, dass wir den Zeitrahmen festgesteckt und die Flüge und Fähren gebucht und Visa beantragt haben.

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